Gemeinden



Campo nell' Elba

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Entstanden 1894 infolge der Trennung von der Gemeinde Marciana, deren Wappen noch heute ein Teil von dem Campos ist; Campo ist in Wirklichkeit nur der Name der Gemeinde, da keiner der Orte tatsächlich so heißt. Die bekanntesten Ortsteile sind Marina di Campo, Cavoli, Seccheto und Fetovaia am Meer sowie die Hügelsiedlungen S. Pietro und S. Ilario.

Das Gebiet liegt südwestlich vom Massiv des Monte Capanne und ist somit dem Libeccio und der salzigen Luft ausgesetzt und bekommt wenig Niederschläge ab, was die Vegetation erklärt: niedriger, mittelmeertypischer Macchiawald.

Der Ortsname (Campo, "Feld") lässt bereits darauf schließen, dass sich hier eine große, ebene Fläche befindet, auf der der einzige Flughafen der Insel liegt und die an dem reizvollen Golf mit seinem wunderschönen Sandstrand endet.

Die Geschichte der Gemeinde ist stets vom Granit geprägt gewesen, der schon in ganz alter Zeit verwendet wurde und noch heute in Steinbrüchen gewonnen und wirtschaftlich genutzt wird. Der Granit hat nicht nur die Geschichte von Campo geprägt, sondern auch seine Oberfläche, die von der Zeit und den Witterungseinflüssen angegriffen wurde, wodurch die spektakulären Strände von diesem Teil von Elba entstanden sind.

Sehr typisch ist die alte Siedlung Marina di Campo, überragt von der Torre della Marina, die pisanischen Ursprungs ist und im 16. Jh. erneuert wurde. Ebenfalls sehr reizvoll sind die Hügeldörfer San Piero mit seiner Kirche San Niccolò, die auf den Resten eines dem Gott Glaucus geweihten Tempels aus der Römerzeit erbaut wurde, und S. Ilario mit seiner Kirche San Giovanni.

Sehr typisch ist die alte Siedlung Marina di Campo, überragt von der Torre della Marina, die pisanischen Ursprungs ist und im 16. Jh. erneuert wurde. Ebenfalls sehr reizvoll sind die Hügeldörfer San Piero mit seiner Kirche San Niccolò, die auf den Resten eines dem Gott Glaucus geweihten Tempels aus der Römerzeit erbaut wurde, und S. Ilario mit seiner Kirche San Giovanni.

Ganz sicher einen Besuch wert sind auch die Torre di San Giovanni, die Kirche San Francesco und die Säulen aus römischer Zeit in Seccheto.

Eine moderne Attraktion ist das Aquarium von Marina di Campo, im ganzen Mittelmeerbereich eins der am besten ausgestatteten und der spektakulärsten.

Ein besonderes Schmuckstück der Gemeinde ist die Insel Pianosa, ein eindrucksvoller, faszinierender Ort voll von Geschichte und unberührter Natur. Sie diente von 1858 bis 1997 als Gefängnis, hat sich nicht verändert und ist heute nur für Besichtigungen in Gruppen geöffnet.

Markttag: Mittwoch.

 

Portoferraio

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Das wichtigste Zentrum der Insel ist mit seinen 11.000 Einwohnern Portoferraio, das am gleichnamigen Golf liegt.
Genau aufgrund dieser günstigen, geschützten Lage siedelten sich die Römer dort an und nannten den Ort Fabricia. Die Villa Romana delle Grotte und die Reste der Villa in La Linguella sind Zeugen dieser ruhmreichen Vergangenheit.
Die im Mittelalter als Feraia bekannte Stadt erlebte ihre zweite Blüte mit der Ankunft von Cosimo de' Medici, der im Jahre 1548 begann, Portoferraio in großem Stil weiterzuentwickeln, indem er beeindruckende Festungsanlagen errichtete, die das Stadtbild noch immer prägen: Forte Falcone, Forte Stella, die Torre del Martello und viele andere Festungen und Türme. Infolge dieser aufwändigen Baumaßnahmen erhielt Feraia im Jahre 1594 den Namen Cosmopoli: egal, ob er "Cosimos Stadt" bedeutet oder sich vom griechischen Wort Kosmos, "Harmonie" herleitet, er bezeichnet in jedem Falle ein wahres Meisterwerk an militärischer Architektur.

Eine weitere Person, die die Geschichte von Portoferraio stark beeinflusste, ist Napoleon Bonaparte. Genau im historischen Zentrum der Stadt, zwischen den Festungen Stella und Falcone, an einem Ort mit wundervollem Ausblick, wählte der Kaiser seinen offiziellen Wohnsitz: die Villa dei Mulini, die noch heute besichtigt werden kann und die Möglichkeit bietet, sich dem Mythos Napoleons anzunähern. Abwechselnd mit dieser Villa bewohnte er sein Landhaus in San Martino, wenige Kilometer von Portoferraio entfernt mitten im Grünen gelegen. Überall erinnern Dinge an den Aufenthalt des großen Kaisers, der in nur 10 Monaten Herrschaft die Geschichte Elbas so tief beeinflusste, dass die Flagge von Elba noch heute genau so aussieht, wie Napoleon es wünschte, um den Fleiß der Einwohner zu ehren: In der 1677 von der gleichnamigen Bruderschaft erbauten Chiesa della Reverenda Misericordia wird zusätzlich zu den Reliquien des Schutzheiligen der Stadt, des Märtyrers San Cristino, auch die Bronzemaske Napoleons aufbewahrt, die sein Leibarzt Doktor Antonmarchi von St. Helena dorthin brachte. Zur Erinnerung an dieses ruhmreiche Kapitel der Geschichte wird jedes Jahr am 5. Mai eine Messe zur Erinnerung an Napoleon gefeiert.

Portoferraio porta nel suo nome ciò che ha contraddistinto il suo recente sviluppo di centro industriale siderurgico, motivo per il quale ha conosciuto lo slancio del turismo molto più tardi rispetto alle altre località dell’isola mantenendo pressoché intatta la propria identità. Il centro storico della città all’interno delle mura medicee ha conservato il carattere paesano, sincero, ricco di profumi e colori ed insieme alle numerose chiese, alle fortezze, ai resti romani si mescolano perfettamente alla nuova personalità di Portoferraio, porto principale e capitale dell’Isola.


Portoferraio trägt das Material in seinem Namen, das die jüngste Entwicklung des Ortes zum Zentrum der Stahlindustrie bewirkt hat, weswegen der Tourismus dort im Vergleich zu anderen Orten auf der Insel erst viel später Einzug hielt und seine Identität fast völlig bewahrt blieb. Das historische Zentrum der Stadt innerhalb der Mauern aus der Medici-Zeit hat seinen ländlichen, ehrlichen Charakter voller Gerüche und Farben behalten und die neue Rolle von Portoferraio als wichtigster Hafen und Hauptstadt der Insel mischt sich perfekt mit den zahlreichen Kirchen, Festungen und Überbleibseln aus der Römerzeit.
Sehr interessant ist eine Besichtigung der Kirchen aus dem sechzehnten Jahrhundert, Santissimo Sacramento, erbaut im Jahre 1551, in deren Inneren sich ein Votivtempel befindet, der den im ersten Weltkrieg gefallenen Bürgern von Elba gewidmet ist, und San Rocco mit seinem kleinen Friedhof, auf dem an der Pest Gestorbene und Hingerichtete bestattet wurden.
Unbedingt anschauen sollte man sich außerdem: Die Villa Romana in Le Grotte (1. Jh.), die Villa Romana und das archäologische Museum von La Linguella, die romanische Kirche S. Stefano alle Trane in Le Trane (12. Jh.), die Hügelfestung aus vorrömischer Zeit in San Martino, das International Art Center von Italo Bolano in San Martino, die Pinacoteca Foresiana, die Salita Napoleone, di Biblioteca Foresiana und den Palazzo Comunale.


Markttag: Freitag.

 

Marciana

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Marciana è sicuramente il più eterogeneo dei comuni dell’Elba, comprendendo nel suo territorio numerose frazioni davvero diverse tra loro.
Sulle pendici settentrionali del Monte Capanne, l’abitato di Marciana a quota 375 m.s.l.m. e la frazione di Poggio, hanno conservato perfettamente il proprio aspetto medievale contraddistinto dall’impianto urbanistico di case attaccate le une alle altre, piazzette, vicoli di granito molto stretti che lasciano aperti le poche porte d’accesso.


Di antichissime origini (35 a.C.) Marciana, forte della sua posizione strategica d’altura che la rendeva più protetta dalle incursioni piratesche, vide il suo fiorire prima con i Pisani poi con i Principi di Piombino, gli  Appiani che ne fecero la loro residenza e che da qui governarono più della metà dell’Isola compresa Pianosa. Seguendo una mulattiera che parte dall’abitato si raggiunge in poco tempo il Santuario della Madonna del Monte, il più antico dell’Elba, già dal 1300 luogo di culto venne edificato nel 1595 , varie volte ristrutturato per assumere poi la forma attuale nel 1799; fu reso famoso dal breve soggiorno estivo di Napoleone durante il quale incontrò la sua amante Maria Walewska. Da visitare inoltre a Fortezza Pisana del XII secolo, il Museo Archeologico in cui sono conservati sorprendenti resti dell’antichissimo passato di questo territorio, la Casa del Parco.


Dopo secoli di lavorazione del ferro, la vocazione degli abitanti di Marciana fu quella della pastorizia e dell’agricoltura. Come il resto dell’Elba anche qui fu l’avvento del turismo a dare un forte cambiamento ed è proprio nella frazione di Poggio che si può stabilire la nascita del turismo all’Elba. Il paese infatti ha una caratteristica molto interessante ovvero una sorgente naturale purissima dalle doti curative la “Fonte Napoleone”, vero e proprio patrimonio già conosciuto e apprezzato da Napoleone Bonaparte. Questa fonte insieme ad un microclima temperato, resero Poggio una vera e propria stazione climatica, che, con la costruzione dello stabilimento termale e della prima struttura alberghiera elbana, richiamarono i primi turisti all’Elba. Una breve passeggiata dal cimitero di Poggio ci conduce al romitorio di San Cerbone, luogo molto suggestivo costruito in onore del Santo che nel 572 si rifugiò in questi luoghi scampando all’arrivo a Populonia dei Longobardi. Nell’abitato di Poggio molto interessante è la visita alla Chiesa di San Niccolò, luogo molto suggestivo e classico esempio di antica chiesa fortificata.
Una visita merita la Chiesa di San Lorenzo, vero e proprio monumento nazionale, questa pieve romanica venne distrutta dai Turchi nel 1554.


Le altre frazioni del Comune sono località balneari di grande fascino: Sant’Andrea, Patresi, Chiessi, Pomonte, Procchio.


 

Marciana Marina

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Con la fine del pericolo delle incursioni piratesche e ottenuta quindi l’indipendenza dal Comune di Marciana nel 1884, Marciana Marina si conforma come entità autonoma e comincia a svilupparsi attorno ai due simboli storici del suo territorio: la Torre pisana del XII secolo e il nucleo abitativo storico “Il Cotone” sorto attorno ad una piccola insenatura che offriva un sicuro riparo alle imbarcazioni da pesca.


Tra i più piccoli comuni d’Italia per dimensioni, Marciana Marina si caratterizza nel suo nucleo storico che rimane quello del “Cotone” con le sue caratteristiche case colorate strette le une alle altre che si affacciano a strapiombo sul mare, nel centro con la Chiesa di Santa Chiara, nell’esteso lungomare dove si evidenziano caratteristiche architettoniche ottocentesche e dove secolari filari di tamerici ci accompagnano fino alla Torre.


La sua vocazione fu a lungo quella legata all’agricoltura e alle attività di pesca; ma l’avvento del turismo sull’isola cambiò radicalmente la sua fisionomia sia territoriale che economica.


Molto interessante è la visita alla spiaggia  in Loc. Bagno, luogo in cui un tempo si trovava una delle numerose tonnare dell’Elba. La pesca al tonno fu infatti quella che assunse un carattere maggiormente rilevante nell’economia isolana. I prodotti derivati da questa pesca venivano prodotti ed esportati in grandi quantità.
Completamente aperta al mare da nord ovest a nord est, grazie alla costruzione della diga a inizio ‘900, è diventato nel tempo un importante e sicuro porto turistico.


Giorno di mercato: martedì

 

Capoliveri

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Riconosciuto come comune autonomo solo nel 1906, Capoliveri vanta un’affascinante storia di grande indipendenza. L’etimologia del suo nome risale al latino “Caput Liberum” ovvero la cima dei liberi: arroccato su un piccolo monte fu infatti abitato da schiavi romani confinati che qui trovavano la loro libertà.

La sua posizione strategica, che gli permette di affacciarsi sia sul Golfo di Porto Azzurro che sul Golfo Stella, ha caratterizzato le sue origini, molto antiche, risalenti prima alle frequentazioni dei navigatori Greci e Fenici richiamati dal rame e dal ferro, poi alla costruzione di una delle numerose fortezze d’altura etrusche. Il pese divenne in seguito Capoliveri è un antico castello fortificato dai pisani nel XII secolo

La sua conformazione urbanistica all’interno delle antiche mura era caratterizzata dalla razionalità geometrica tipica della tradizione costruttiva latina, ma durante il medioevo il borgo si strinse attorno alla parte più alta ovvero la piazza dalla quale poi si diramavano a lisca di pesce tutta una serie di vicoli, stradine e piazzette.

Le testimonianze più antiche sono rappresentate da due luoghi di culto: la Chiesa di S. Michele risalente al XII secolo di cui rimangono solo parti dell’abside e delle fondamenta perimetrali, nella quale si narra che il papa Gregorio XI, di passaggio dovendosi riparare da una burrasca, celebrò messa e il Santuario della Madonna delle Grazie della metà del XVI secolo, di pianta a croce e sormontato da una particolare cupola in stile orientale.

Una spettacolare festa in costumi cinquecenteschi, che si celebra il 14 luglio, è sicuramente uno degli eventi più importanti che commemora la tragica vicenda dell’innamorata. Nel 1534 il giovane Lorenzo rampollo di una nobile famiglia venne rapito dal pirata Barbarossa, nel disperato tentativo di seguirlo, la sua promessa sposa Maria si gettò in mare annegando tra i flutti.

Giorno di mercato: giovedì.

 
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